Das Internet als Plattform politischer Interventionen: Ladyfeste im Netz

Melanie Groß (Hamburg-Harburg)

Zusammenfassung

In feministischen und queer-feministischen Debatten wird darum gerungen, wie komplexen Formationen von Diskriminierung, Ausgrenzung und Ausbeutung theoretisch und politisch begegnet werden kann. Der Blick in die aktivistische Praxis zeigt, dass Positionen, die in fe­ministischen Theoriedebatten häufig als unvereinbar gelten, bereits produktiv innerhalb der einzelnen lokalen Szenen koexistieren. Eine solche Praxis ist die derzeit boomende Ver­anstaltungsart ‚Ladyfest’. Ladyfeste finden nicht nur in alternativen Kulturzentren statt, son­dern sie sind durch die Art ihrer virtuellen Präsenz ein globales Netzwerk geworden, dessen Ziel die politische Intervention in die verschiedenen Erscheinungsformen der Verschränkung von Macht und Geschlecht ist.






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